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Museum Peenemünde
Ehemaliges Kraftwerk der Heeresversuchsanstalt
Bildurheber: RG-Webservice 1932 begann die Deutsche Wehrmacht mit der Raketenforschung. 1936 wurde dazu die Heeresversuchsanstalt in Peenemünde angelegt. Die Entwicklung der Raketentechnik sollte die Überlegenheit durch eine neue Waffe im Verlauf des 2. Weltkriegs bringen.
Dazu war es notwendig, eine große Anzahl hochspezialisierter Fachkräfte für die Erschaffung dieses Durchbruchs in der Raketentechnik hierher zu bringen.
Rund 20 000 Menschen kamen bei der Produktion ums Leben.
Modell der V 2
Bildurheber: RG-Webservice Dennoch konnte diese "Vergeltungswaffe" den Verlauf des 2. Weltkriegs nicht mehr zu Gunsten der Deutschen beeinflussen. Die Entwicklung von Raketen- und Strahlenantrieb legte den Grundstein für die heutige Raketenforschung. Auch die heutige Satellitenkommunikation beruht auf dieser Raketentechnik. Welche Rolle spielt die Technik in der Gesellschaft?
Wieviel Verantwortung tragen Technik und Wissenschaft gegenüber der Menschheit? Die Antworten darauf sind die Zukunft der Gesellschaft. Das Historisch-Technologische Informationszentrum Peenemünde vermittelt eine Vorstellung von der Arbeit der Raketenbauer.
Flugzeuge der Nationalen Volksarmee
Bildurheber: RG-Webservice Neben der Raketentechnik des 3. Reiches können auch Hubschrauber, Flugzeuge und ein Raketenschiff aus den ehemaligen Beständen der Nationalen Volksarmee der DDR besichtigt werden.
MiG 21
Bildurheber: RG-Webservice Ein MiG 21 Jagdflugzeug der ehemaligen Nationalen Volksarmee zeigt eindrucksvoll, wie die Entwicklung des Strahlenantriebs von der V2 bis Heute wirkt.
Raketenschiff im Peenemünder Hafen
Bildurheber: RG-Webservice Auf engstem Raum ins Manöver ziehen und dabei die Technik beherrschen. Von der Notwendigkeit des reibungslosen Manöverablaufs und des "Eingeschlossenseins" kann sich der Besucher bei der Besichtigung des Inneren dieses Raketenschiffs überzeugen.
Betriebsbahn
Bildurheber: RG-Webservice Um die gewaltige Menge an Mensch und Material zu bewegen, war diese Werksbahn gebaut worden.
Geschütztürme
Bildurheber: RG-Webservice Vom Durchbruch in der Raketentechnik des 20. Jahrhunderts durch den Start der ersten Fernrakete der Welt am 3. Oktober 1942 erzählen die Exponate dieses Museums.
Im Kraftwerk der Heeresversuchsanstalt ist das Museum von April - September von 9 - 18 Uhr und von Oktober - März von 10 - 16 Uhr den Besuchern zugänglich. Von November bis März montags geschlossen. (Stand 07/2006)
Historisch - Technologisches Informationszentrum
Im Kraftwerk
17449 Peenemünde
Tel.: 038371 505 0
Fax: 0383771 505 111
E-Mail: HTI@peenemuende.de
Internet:
http://www.peenemuende.de
Weitere Informationen
Quellenangabe:
Herr Glöde - MeckPomm
